NebenAN

Magazin BGL & Salzburg

„Ja, ich will“ von Christine Wageneder

      

Den schönsten Tag im Leben will niemand dem Zufall überlassen.

Es gehört so vieles dazu einen Tag unvergesslich zu machen. Eine romantische

Location, das perfekte Brautkleid, zeitlose Trauringe, eine

originelle Einladung und schließlich die Liebsten um sich.

Was wäre eine Hochzeit ohne den professionellen Fotograf, einer

Kutsche oder einer Limousine für 8 Personen. Die Frisur und das

Make-up nicht zu vergessen, das Catering und ein Feuerwerk. Blumen

die alles erst so richtig festlich machen.

Es muss so vieles bedacht werden und darum empfiehlt sich eine exakte

Planung. Mit einer „To Do Liste“ und erprobten Experten sollte

die Vorbereitung auf ihre Hochzeit stressfrei sein.

genießen.

To Do Liste

Termin für die Hochzeit festlegen

Standesamt auswählen und Termin reservieren

Kirche aussuchen, Termin festlegen

Erforderliche Papiere um das Aufgebot bestellen zu können

Erstellen der Gästeliste

Finanziellen Rahmen festlegen

Geschenklisten auflegen

Tagesabfolge notieren (Empfang, Transport, Übernachtung)

Lokalität für ihre Feier aussuchen

Hochzeitsreise festlegen, Urlaub beantragen

Testessen im ausgesuchten Restaurant,…

Musik buchen für Ihre Hochzeit

Organisieren Sie die eine Kutsche / Oldtimer-Limousinen u.ä.

Suchen Sie einen Profi Fotografen

Zeremonienmeister für die Feier suchen

Brauchen Sie noch einen Walzerkurs?

Wählen Sie das Brautkleid aus (Accessoires wie Schleier, Schuhe, Tasche)

Anzug zukünftiger Bräutigam aussuchen

Geschenkliste und den Hochzeitstisch zusammenstellen

Buchen Sie die Hochzeitsreise

Wählen Sie die Trauringe aus

Buchen Sie das Hotelzimmer für die Hochzeitsnacht

Einladungskarten, Tisch- und Menükarten, Dankeskarten wählen und bestellen

Geeigneten Floristen aussuchen

Polterabend organisieren

Legen Sie bei Friseur & Make-up den Termin für den Hochzeitstag fest

Hochzeitstorte ordern

Ein Gästebuch kaufen

Verschicken Sie die Dankeskarten

Liebgewonnene Hochzeitsbräuche

Über die Schwelle tragen

Die bösen Geister weilen unter der Schwelle des Hochzeitshauses. Deshalb wird die Braut vom Bräutigam über die Schwelle getragen.

Brot und Salz

Nach der Trauung, vor Eintritt ins Haus wird eine Scheibe trockenes Brot mit Salz bestreut, das sich das Paar teilen muss. Die Bedeutung ist: Das Paar teilt nun Brot und Wasser im gemeinsamen Leben.

Dosen an die Autos

Der Brauch, zur Hochzeit zur Klappern und zu scheppern, ist sehr alt. Damit möchte man Geister von der Hochzeitsfeier und dem Brautpaar fernhalten. Darum bindet man Dosen an Autos.

Blumenkinder

Blumenkinder streuen zu Ehren des Brautpaares nach der Trauzeremonie Blüten. Dieser Brauch soll für einen reichen Kindersegen sorgen.

Kleiderkodex

Der Aberglaube sagt, es bringe Unglück wenn der Bräutigam das Kleid vor der Hochzeit sieht.

Torte anschneiden

Das Ehepaar schneidet gemeinsam die Hochzeitstorte an – als Zeichen für ihren Zusammenhalt und Einigkeit in der bevorstehenden Ehe. Wer beim gemeinsamen Anschneiden die Hand oben hat, der soll der Herr bzw. die Frau im Haus sein.

Brautstehlen

Braut stehlen

Das Brautstehlen findet immer während des Hochzeitsfests statt. Es geht zum Sekttrinken in einem nicht weit entfernten Lokal. Der Trauzeuge und der Bräutigam müssen die Braut suchen, die Braut auslösen und die Rechnung bezahlen.
(sehr verbreitet)

Baum zersägen

Braut und Bräutigam zersägen gleich nach der Trauung einen Baumstamm als Zeichen für gemeinsames Handeln voller Glück.

Hochzeitskerze

Die Hochzeitskerze ist das Symbol der Liebe. Nach der Trauung wird Sie gesegnet und angezündet. An Hochzeitstagen sollte sie immer angezündet werden.

Welcher Name wird es nun

Wer die Wahl hat, hat die Qual

Mittlerweile kann sich die Frau als auch der Mann seinen bisherigen

Namen behalten. Auch können sich die Ehepartner auf einen

gemeinsamen Familiennamen einigen. Dieser kann entweder der

Name der Frau oder der Name des Mannes sein. Ein

Doppelnahme für beide, ist nicht zulässig.

Beispiel: Claudia Berger ehelicht Werner Huber

Beide Partner können Huber oder Berger heißen. Aber nicht beide

Partner können Berger-Huber heißen.

Nur der Ehepartner, der auf seinen Namen verzichtet, hat das

Recht einen Doppelnamen zu wählen und zwar nach seinem

Geschmack.

Beispiel bei der Frau: Claudia Berger-Huber oder Claudia Huber-

Berger

Ein Doppelname ist jedoch verpflichtend immer zu führen. Er

wird in alle Dokumente eingetragen. Jedoch kann nur ein Partner

den Doppelnamen führen und auch die gemeinsamen Kinder dürfen

das nicht.

Bei gemeinsamen Kindern muss bis zur Eheschließung deren

Familienname bekannt gegeben werden. Kann sich das Paar nicht

einigen, bekommen die Kinder den Namen des Vaters. Ein uneheliches

Kind erhält den Familiennamen der Mutter.

Welches Jubiläum feiert man wann?

1. Hochzeitstag Baumwollene Hochzeit

3. Hochzeitstag Lederne Hochzeit

5. Hochzeitstag Hölzerne Hochzeit

7. Hochzeitstag Kupferne Hochzeit

8. Hochzeitstag Blecherne Hochzeit

10. Hochzeitstag Rosenhochzeit

12. Hochzeitstag Nickelhochzeit

15. Hochzeitstag Kristallene Hochzeit

20. Hochzeitstag Porzellanhochzeit

25. Hochzeitstag Silberne Hochzeit

30. Hochzeitstag Perlenhochzeit

35 Hochzeitstag Leinenhochzeit

40. Hochzeitstag Rubinhochzeit

50. Hochzeitstag Goldene Hochzeit

55. Hochzeitstag Juwelenhochzeit

60. Hochzeitstag Diamantene Hochzeit

65. Hochzeitstag Eiserne Hochzeit

70. Hochzeitstag Gnadenhochzeit

75. Hochzeitstag Kronjuwelenhochzeit

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